Kaseinunverträglichkeit

Unverträglichkeit auf Milcheiweiß: Kaseinunverträglichkeit

Ja, richtig gelesen! Es gibt nicht nur eine Unverträglichkeit auf Milchzucker, so genannte Laktose, sondern auch auf Milcheiweiß! Zwar weniger häufig, aber trotzdem nicht ganz unüblich und nicht zu unterschätzen – vor allem, weil sich die Diagnose oft als schwierig gestalten kann. 

Kaseinunverträglichkeit

Bei einer Kaseinunverträglichkeit kann der Körper Eiweiße, die sich in tierischen Milchprodukten befinden, nicht verwerten. Im Gegensatz zu einer Laktoseintoleranz, bei der man laktosefreie Milchprodukte verzehren darf, ist das bei einer Kaseinunverträglichkeit gefährlich: denn auch laktosefreie Milchprodukte enthalten Milcheiweiße – also die Bestandteile, die problematisch sind. 

Symptome einer Kaseinunverträglichkeit sind zum Beispiel:

  • Bauchweh
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Kopfschmerzen

Die Diagnose einer Kaseinunverträglichkeit ist vor allem aus dem Grund relativ schwierig, weil die Symptome erst 6 bis manchmal sogar 72 Stunden nach dem Verzehr auftreten!

Ein guter Tipp, wenn du herausfinden möchtest, ob du wirklich kaseinunverträglich bist: Achte darauf, auf welche Lebensmittel du wirklich reagierst! Oft werden zum Beispiel Butter oder Sahne gut vertragen – und zwar aus dem Grund, weil darin nur mehr wenig Eiweiß enthalten ist. Auch Molkegetränke wie Latella werden gut vertragen: darin sondert sich nämlich hauptsächlich das Molkeneiweiß ab, das Kasein bleibt dabei vollständig zurück. 

Alternativen bei einer Kaseinunverträglichkeit

Pflanzliche Milchsorten sind eine gute Alternative bei einer Kaseinunverträglichkeit. Mittlerweile ist die Auswahl ja sehr groß und es kann mit pflanzlicher Milch alles gemacht werden. 

Gute Alternativen sind zum Beispiel:

  • Hafermilch
  • Kokosmilch
  • Reismilch
  • Dinkelmilch
  • uvm…

Hier erfährst du mehr über eine Laktoseintoleranz: 


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