Nussallergie vs. Nussunverträglichkeit

Eine Nussunverträglichkeit ist keine Allergie!

Möglicherweise hat dir dein Arzt schon bestätigt, dass bei dir keine Nussallergie vorliegt und du Nüsse ohne Bedenken essen kannst? Doch trotzdem denkst du, dass dir Nüsse und Samen nicht gut tun. Vielleicht liegt bei dir eine Nussunverträglichkeit vor. Denn Allergie und Unverträglichkeit sind nicht das selbe.

Eine Unverträglichkeit ist im medizinischen Sinne eine Typ 3-Allergie. Das heißt, dass das Immunsystem zwar auch auf das Allergen reagiert, jedoch auf eine etwas andere Art und Weise. Auch die Symptome zeigen sich bei einer Unverträglichkeit im Gegensatz zu einer Allergie anders. Die Symptome einer Nussunverträglichkeit treten nämlich in den meisten Fällen nicht unmittelbar nach dem Verzehr mit Nüssen und/ oder Samen auf, wie das bei einer Nussallergie üblich ist, sondern zeitverzögert. Symptome können sogar erst bis zu 72 Stunden nach dem Konsum auftreten. Bei einer starken Unverträglichkeit kann es aber auch vorkommen, dass sich die Symptome relativ zeitnah zeigen. Jeder Mensch ist individuell und so auch seine Beschwerden bei einer Nussunverträglichkeit.

Eine Nussunverträglichkeit löst aber, anders als bei der Allergie, nie lebensbedrohliche Beschwerden aus und ist deshalb auch nicht so gefährlich für Betroffene. Beschwerden sind zum Teil sehr schwer erkennbar, da sie sich nicht so offensichtlich zeigen, wie das bei einer Nussallergie der Fall ist. Müdigkeit, Bauchkrämpfe oder –zwicken, Durchfall oder Verstopfung, und vieles mehr können Symptome einer Nussunverträglichkeit sein.

Die Diagnose einer Nussunverträglichkeit gestaltet sich oft weitaus schwieriger als jene einer Nussallergie. Da die Beschwerden zeitverzögert auftreten wird in den meisten Fällen nicht daran gedacht, dass falsche Ernährung und unverträgliche Nahrungsmittel Auslöser dafür sein können.

Der kiweno nutreos testet schnell und unkompliziert auf Nahrungsmittel­unverträglichkeiten, darunter auch auf Nussunverträglichkeiten. Die Verträglichkeit von Mandeln, Cashewnüssen und vielen weiteren Lebensmitteln kannst du mit dem kiweno nutreos schnell und einfach feststellen.

Wissenswertes rund um die Nuss

Cashewnüsse sind wohlschmeckende Nüsse, die häufig in Backwaren, Kuchen oder asiatischen Fleischgerichten zu finden sind. Diese enthalten biogene Amine und wirken zudem als Histaminliberatoren. Dadurch wird das Enzym Diaminoxidase in Anspruch genommen und Histamin kann nur erschwert im Körper abgebaut werden.

Die Toleranzgrenze ist aber zum Teil sehr individuell – mitunter werden kleine Mengen gut vertragen!

Leinsamen sind bekannt für ihren hohen Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Das gesunde Fett gilt als besonders wertvoll für den menschlichen Körper. Bei einer Histamin­intoleranz werden Leinsamen in Maßen üblicherweise gut vertragen. Beachte jedoch, dass größere Mengen, wie viele Nüsse und Samen, mitunter Probleme auslösen können.

Walnüsse stecken voller Vitalstoffe und gesunder Fettsäuren. Sie werden gerne roh geknabbert und sind auch in zahlreichen Backwaren, wie Brot, Kuchen oder Süßwaren, zu finden. Wie auch Cashewnüsse, enthalten Walnüsse einen hohen Gehalt an biogenen Aminen und wirken zudem als Histaminliberatoren. Dadurch wird das Enzym Diaminoxidase stark in Anspruch genommen und Histamin kann nur erschwert im Körper abgebaut werden.

Haselnüsse sind nicht nur ein gesunder Zwischensnack. Sie werden vorwiegend zum Backen verwendet und sind unter anderem in Schokoladencremen, Frühstücksaufstrichen sowie in Süßigkeiten verarbeitet.

Häufig findest du auf Verpackungen den Zusatz „Kann Spuren von Nüssen enthalten“. Sei in diesem Fall unbesorgt. Eine minimale Menge löst bei Menschen mit Unverträglichkeiten üblicherweise keine Reaktion aus, sondern wäre nur für Allergiker bedenklich.

Mandeln werden meist roh verzehrt oder zum Backen sowie für die Herstellung von Marzipan und Likör verwendet. Die Mandel ist aber auch eine beliebte Zutat in Nougat und anderen Süßigkeiten. Vor allem in Fertigbackwaren ist die Mandel ein beliebter Zusatz.

Mandeln haben einen leicht erhöhten Histamingehalt. Im Gegensatz zu anderen Nussorten, wie beispielsweise die Walnuss oder Cashewnuss, wird ihr Histamingehalt aber sehr gering eingestuft und sie gelten deshalb als verträglich.

Sesam und das daraus gewonnene Sesamöl werden hauptsächlich in der asiatischen Küche zum Zubereiten und Würzen von Speisen verwendet. Außerdem ist Sesam in verschiedenen Broten, Müslis und Gewürzmischungen enthalten. Aufgrund einer Verordnung müssen Sesamsamen in der Inhaltsangabe eines Lebensmittels deklariert sein und können somit leicht vom Speiseplan gestrichen werden.

Sesam wird in geringen Mengen bei Histamin­intoleranz gut vertragen. In größeren Mengen kann es jedoch zu einer erhöhten Histaminfreisetzung im Körper kommen.

Sonnenblumenkerne sind überaus gesund und nahrhaft. Sie stecken voller guter Vitamine und bestehen aus 90% ungesättigten Fettsäuren, die kein Cholesterin enthalten und somit in Maßen essentiell für den menschlichen Körper sind. Die Kerne der Sonnenblume finden sich häufig in Broten, Süßspeisen und Aufläufen sowie als Öl in Salaten und werden gelegentlich auch als Snack gereicht.

Sonnenblumenkerne fungieren im Körper als Histaminliberatoren. Beim Verzehr dieser Kerne kann es deshalb zu einer erhöhten Histaminausschüttung aus den Mastzellen im Körper kommen, wodurch histaminbedingte Beschwerden entstehen können.


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