Erdnussallergie vs. Erdnussunverträglichkeit

Knackig, oft geröstet und gesalzen und einfach lecker – Die Erdnuss, auch Aschanti-, Arachis- oder Kamerunnuss genannt. Was die wenigsten wissen ist, dass die Erdnuss botanisch gesehen eine Hülsenfrucht ist. Nur der englische Name „peanut“ weist auf diese Verwandtschaft hin – die Erbsennuss. Was aber sehr wohl viele wissen ist, dass sie die Erdnuss nicht so richtig vertragen. Gründe dafür können sowohl eine Erdnussallergie, als auch eine Erdnussunverträglichkeit sein.

Erdnüsse werden gerne in Form von Studentenfutter genascht, gesalzen und geröstet vorm Fernseher auf der Couch geknabbert oder aber auch in verschiedensten Gerichten mitgekocht. Erdnüsse sind in der Ernährung vielseitig einsetzbar und sehr beliebt. So manchem stößt es aber schon alleine beim Gedanken an diese Nuss unangenehm auf.

Erdnussallergie und Erdnussunverträglichkeit

Erdnussallergien können sich zum Teil sehr unterschiedlich zeigen. Während manche nach dem Verzehr von Erdnüssen nur ein leichtes Kribbeln im Mund- und Rachenraum wahrnehmen, kann es bei anderen sogar bis zur Atemnot und zum Kreislaufkollaps kommen. Diagnostiziert wird eine Erdnussallergie über einen Hauttest, den sogenannten PRICK-Test. Dabei wird die Haut (meist am Unterarm) leicht angeritzt und das Allergen, in diesem Fall das Erdnuss-Allergen, auf diese Stelle aufgetragen. Reagiert die Haut an dieser Stelle, so kann man von einer Allergie sprechen.

Mehr über Nuss- und Erdnussallergien: Hier.

Etwas anders zeigt sich eine Unverträglichkeit gegenüber der Erdnuss. Eine Unverträglichkeit ist im medizinischen Sinne eine Typ 3-Allergie. Das heißt, dass das Immunsystem zwar auch auf das Allergen reagiert, jedoch auf eine etwas andere Art und Weise. Auch die Symptome zeigen sich bei einer Unverträglichkeit im Gegensatz zu einer Allergie anders. Die Symptome einer Erdnussunverträglichkeit treten nämlich in den meisten Fällen nicht unmittelbar nach dem Kontakt mit der Erdnuss auf, wie das bei einer Erdnussallergie üblich ist, sondern zeitverzögert. Symptome können sogar erst bis zu 72 Stunden nach dem Erdnusskonsum auftreten. Bei einer starken Unverträglichkeit kann es aber auch vorkommen, dass sich die Symptome relativ zeitnah zeigen. Jeder Mensch ist individuell und so auch seine Beschwerden bei einer Erdnussunverträglichkeit.

Eine Erdnussunverträglichkeit löst aber, anders als bei der Erdnussallergie, nie lebensbedrohliche Beschwerden aus und ist deshalb auch nicht so gefährlich für Betroffene. Die Beschwerden bei einer Erdnussunverträglichkeit sind zum Teil sehr schwer erkennbar, da sie sich nicht so offensichtlich zeigen, wie das bei einer Erdnussallergie der Fall ist. Müdigkeit, leichte Bauchkrämpfe oder –zwicken, Durchfall oder Verstopfung, geschwollene Augen oder Lippen, und vieles mehr können Symptome einer Erdnussunverträglichkeit sein.

Die Schwierigkeit bei der Diagnose einer Erdnussunverträglichkeit

Die Diagnose einer Erdnussunverträglichkeit gestaltet sich oft weitaus schwieriger als jene einer Erdnussallergie. Die Beschwerden treten zeitverzögert auf und es wird in den meisten Fällen erst gar nicht daran gedacht, dass die Ernährung an dem Unwohlsein beteiligt sein könnte. Bei ständiger Müdigkeit oder Kopfschmerzen fragt man sich oft, ob man in den letzten Tagen zu wenig geschlafen hat oder das Wetter schon wieder umschlägt. Sehr häufig ist aber die individuell falsche Nahrungsmittelauswahl Auslöser für die Beschwerden.

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