18. April 2016

Presseinformation: kiweno weist Kritik um Testverfahren für Unverträglichkeit zurück

IgG4-Test: Einzigartiges Verfahren, das auf Unverträglichkeiten hinweist und auch von Ärzten angewandt wird. Mangelernährung durch ernährungswissenschaftliche Empfehlungen ausgeschlossen.

Wien, 18. April 2016: Das Tiroler Start-up kiweno verwendet zur Feststellung von Nahrungsmittel­unverträglichkeiten ein bereits lange diskutiertes Testverfahren – den IgG4-Test. Dieser Test liefert in der Praxis gute Ergebnisse, obwohl er wissenschaftlich noch nicht bewiesen ist.

kiweno ist überzeugt, dass die Forschung den IgG4-Test in den nächsten Jahren vollständig legitimieren wird.
Derzeit gibt es noch kein medizinwissenschaftlich anerkanntes Testverfahren, das Unverträglichkeiten zu 100 Prozent nachweisen kann. Der einzige, breit und einfach einsetzbare Test, der Indizien für Unverträglichkeiten liefert (signifikante Studien, breite klinische Erfahrung, immunologische Erklärungsmodelle), ist der von kiweno eingesetzte IgG4-Test. Dieser Test wird schon seit Jahren von vielen Ärzten verwendet. Weil der Test in der Praxis sehr gute Erfolge zeigt, wird in diesem Bereich viel geforscht. kiweno geht davon aus, dass auf Grund der verstärkten Auseinandersetzung mit der Thematik das IgG4-Verfahren in den nächsten Jahren auch breitenmedizinisch anerkannt wird.

kiweno liefert ernährungswissenschaftlich fundierte, alternative Empfehlungen für Nährstoffquellen an – diese schließen Mangelernährung aus.
Wird in Folge eines IgG4-Testergebnisses eine Unverträglichkeit festgestellt und eine Diät empfohlen, die dieses Nahrungsmittel vermeidet, liefert kiweno auch in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlerin ausgearbeitete Empfehlungen für alternative Nährstoffquellen an. Gesundheitliche Risiken durch eine Mangelernährung sind damit ausgeschlossen.

„Der Vorwurf einer möglichen Mangelernährung durch kiweno ist aus internistischer und fachärztlicher Sicht völlig haltlos. Eine Eliminationsdiät über einen eng begrenzten Zeitraum kann hier wohl nicht gemeint sein. kiweno liefert wissenschaftlich basierte Ernährungsempfehlungen mit entsprechenden Ersatzprodukten für unsere Kunden. Ich habe Mangelernährung in über 10 Jahren klinischer Praxis bei mehreren tausendenden Patienten nie erlebt“, sagt Dr.med. Roland Fuschelberger, ärztlicher Leiter von kiweno.

kiweno versteht sich nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung zu medizinischen Behandlungen.
Die Diskussion rund um die IgG4-Testmethode für Nahrungsmittel­unverträglichkeiten verdeckt ein viel größeres Problem: Das unterentwickelte Bewusstsein für Präventivmaßnahmen in der Gesundheit. 80% aller Herzkreislaufkrankheiten, 90% aller Diabetes Typ 2 Erkrankungen und 30% aller Krebserkrankungen können laut WHO vorbeugend durch gesunde Ernährung verhindert werden. Die Schulmedizin handelt meist erst im Krankheitsfall – also genau dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist. kiweno bekennt sich zur klinisch basierten Schulmedizin und ihrer Wirkung und erhebt nicht den Anspruch, im klinischen Sinne zu heilen. kiweno will den Menschen helfen vorzubeugen, indem sie sich mit ihrer Ernährung und somit ihrer Gesundheit beschäftigen.

„Auch wenn einer der Tests, die wir anbieten, wissenschaftlich noch nicht vollständig belegt ist, werden damit hervorragende Erfolge erzielt. Viele Menschen leiden jahrelang an Beschwerden, bei denen ihnen kein Arzt helfen kann. Oft werden sie als Hypochonder abgestempelt. Ich kenne das aus meiner eigenen Geschichte. In vielen dieser Fälle liegt eine Nahrungsmittel­unverträglichkeit vor. Warum sollten wir also einen Test, der in der Praxis zum Wohlbefinden vieler Menschen beiträgt, nicht anbieten?“, erklärt Bianca Gfrei, Mitgründerin von kiweno.

Weitere Informationen und wissenschaftliche Beiträge zum IgG4-Test finden Sie auf: www.kiweno.com/at/nahrungsmittelunvertraeglichkeit-igg4

Über kiweno
Das Tiroler Start-up kiweno wurde 2014 von Bianca Gfrei und Robert Fuschelberger unter medizinischer Leitung von Dr. med. Roland Fuschelberger gegründet. Die Vision von kiweno ist es, Menschen zu motivieren, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Mit den Test-Kits von kiweno erhalten Nutzer Hinweise auf Nahrungsmittel­unverträglichkeiten und Intoleranzen. Auf der Gesundheitsplattform my.kiweno.com findet jeder Nutzer seine verständlich aufbereiteten Testergebnisse, wertvolle Ernährungsempfehlungen und Gesundheitstipps. Zu den namhaften Investoren zählen Hansi Hansmann und Rudi Semrad. 2016 erfolgte die Series A Runde über 7 Millionen Euro Mediavolumen durch 7NXT und SevenVentures Austria. kiweno, das unter anderem zum „Start-up des Jahres 2015” gewählt wurde, beschäftigt 30 Mitarbeiter an drei Standorten – Wien, Innsbruck und München.

Weitere Informationen zu kiweno finden Sie unter www.kiweno.com

Rückfragekontakt kiweno:
Ann-Marie Stark
Tel.: +43 660 821 91 33
[email protected]