Sieben Millionen Euro Medien-Investment für Kiweno bei „2 Minuten 2 Millionen“ – 29.03.2016

29.03.2016

Das Startup Kiweno konnte die Jury der Puls-4-Startup-Show überzeugen – mit einem Lebensmittelunverträglichkeitstest für Zuhause.

„Gesunde Ernährung bedeutet nicht zwangsweise auch die richtige Ernährung. Ganz im Gegenteil, sie kann sogar krank machen, wenn man sie nicht verträgt“, erklärte Kiweno-Gründerin Bianca Gfrei gegenüber der „Presse“ im Sommer 2015, anlässlich des Starts des „Do it yourself“-Tests. Für knapp 100 Euro erhält man einen Test, der alle notwendigen Utensilien enthält. Die Blutprobe, wofür bereits drei Tropfen ausreichen, wird auf 70 Nahrungsmittel in einem Labor getestet. Via E-Mail oder SMS bekommt man dann innerhalb von fünf Werktagen eine Benachrichtigung, dass die Ergebnisse auf der Online-Plattform zur Verfügung stehen.

Business-Angel Hans Hansmann, der unterstützend Bianca Gfrei zur Seite stand, zeigte sich wenig überrascht von dem Investment von SevenVentures: „„kiweno und seine Produkte lassen sich ideal über TV vermarkten. SevenVentures Austria und 7NXT waren logische Partner, die das große Potenzial von kiweno erkannt haben und unsere Wachstumsstrategie signifikant unterstützen können.“

Das SevenVentures-Investment in Höhe von sieben Millionen Euro ist die höchste Summe, die je in einer TV-Show vergeben wurden. Für Daniel Zech, Leitung der SevenVentures Austria, stimmt bei Kiweno das Gesamtpaket: „kiweno löst ein Problem, das einen großen Teil der Bevölkerung betrifft und bietet eine Lösung, die das Leben für viele Menschen verbessert. Ein exzellentes Gründerteam sowie Business Angels im Gesundheitsmarkt waren Gründe für dieses Rekord-Investment über unsere PULS 4 Show. Mit diesem Investment in Österreich und Deutschland haben wir ein erstes Ausrufezeichen für weitere grenzüberschreitendende TV Media Deals in B2C Unternehmen gesetzt.“

Hinterfragen bestehender Strukturen

Dabei hat alles mit Bianca Gfrei begonnen, die mit Kiweno bereits einige Startup-Preise einheimsen konnte. Doch zu Beginn stand ihre eigene Diagnose und die Unsicherheit je eine zu bekommen. Nach vielen Untersuchungen wurde erkannt, dass sie selbst eine Nahrungsunverträglichkeit hat. Doch das war nicht auf den ersten Blick aus dem Laborbefund ersichtlich. Aus diesen Erfahrungen kristallisierte sich die Frage heraus, ob der Weg nicht deutlich kürzer sein könnte. Und daraus entstand die Idee, einen Selbsttest zu entwickeln, der gemeinsam mit der Plattform ein Rundum-Paket darstellen sollte.

„Wenn die Ernährung indiviuell abgestimmt ist, dann steigen Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Mit kiweno geben wir Menschen die Möglichkeit ihre Ernährung zu verstehen, zu managen und zu optimieren“, erklärt Dr.med. Fuschelberger, der von Anfang an als Experte Bianca Gfrei zur Seite stand.

Unsicherheiten wie sie bei Bianca Gfrei zu Beginn ihrer Diagnose entstanden, will sie anderen ersparen: „Ich habe Angst entwickelt, etwas falsches zu essen“. Durch die Plattform habe man aber jederzeit einen Überblick darüber, welche Lebensmittel man ohne Bedenken zu sich nehmen kann, oder wodurch man sie im gegebenen Fall ersetzen sollte.

Die Presse


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