Histaminintoleranz - was steckt dahinter?

Histamin-Intoleranz – Symptome, Tests und 5 Tipps!

Eine Histamin?intoleranz entsteht, wenn der Körper nicht genug Histamin abbauen kann. Alles über den Botenstoff Histamin, die Entstehung in Nahrungsmitteln und Tipps bei Histamin?intoleranz findest du in diesem Artikel!

Was ist Histamin?

Der körpereigene Botenstoff Histamin ist ein sogenanntes Gewebshormon und spielt eine entscheidende Rolle bei Entzündungsreaktionen oder auch allergischen Reaktionen und hat Einfluss auf unseren Magen-Darm-Trakt und unser Immunsystem. Biochemisch gesehen ist der Botenstoff ein sogenanntes biogenes Amin, das sich durch die Abspaltung von Kohlendioxid aus der Aminosäure Histidin bildet.

Histamin wird einerseits vom Körper selbst hergestellt, andererseits über die Nahrung zugeführt. Ein gewisser Histaminspiegel im menschlichen Organismus ist somit durchaus nützlich und normal.

Diaminoxidase und Histamin-Intoleranz

Ein zu viel an Histamin im Körper wird vom Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Eine Histamin-Intoleranz liegt vor, wenn das Verhältnis der Histaminmenge im Körper und der Abbaukapazität durch die Diaminoxidase unausgeglichen ist.

Das kann einerseits passieren, wenn der Körper zu große Mengen an Histamin produziert oder ihm zu viel Histamin von außen durch die Nahrung zugeführt wird. Andererseits kann dies auch an einem Mangel beziehungsweise an einer verminderten Aktivität des Enzyms Diaminoxidase liegen.

Histamin-Intoleranz – individuelle Grenzen und Symptome

Eine gewisse Menge Histamin ist für die meisten Menschen ohne Probleme verträglich.

Ist die Histaminkonzentration jedoch zu hoch, kann es zu unangenehmen körperlichen Beschwerden kommen. Eine Histamin?intoleranz kann generell nicht mit allgemeinen Regeln festgeschrieben werden, da sowohl die individuelle Toleranzgrenze, als auch die Symptome zum Teil sehr unterschiedlich und vielfältig ausfallen.

Auch die körperliche Tagesverfassung spielt oft mit: Während an stressfreien Tagen oder im Urlaub oft hohe Mengen an Histamin ohne Probleme verzehrt werden können, so kann es an einem anstrengenden Tag oft schon nach kleinen Mengen histaminhaltiger Nahrungsmittel zu einschränkenden Symptomen kommen.

Hier findest du eine Auflistung der gängigsten Symptome.

Histamin?intoleranz Fakten
Symptome aufgrund einer Histamin-Intoleranz?

Histamin-Intoleranz testen

Für die Feststellung einer Histamin-Intoleranz stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl:

In der Praxis ist die häufigste Methode die Messung der DAO-Aktivität mittels Bluttest. Im Einzelfall können zusätzlich noch weitere Tests sinnvoll sein, um die Ursache und die Ausprägung einer Histamin?intoleranz abzuklären.

Ein Selbsttest, wie der Histamintest von kiweno, kann schnell und einfach Aufschluss über eine Histamin?intoleranz geben!

Was tun bei Histamin-Intoleranz?

Betroffene einer Histamin-Intoleranz sollten histaminhaltige Nahrungsmittel meiden.

Lebensmittel können bei einer Histamin­-Intoleranz aufgrund unterschiedlicher Ursachen zum Problem werden.  Meistens ist es aber ein Überschuss an Histamin im Körper, weshalb eine histaminarme Ernährung die Lösung sein kann.

Histamin ist ein sogenanntes biogenes Amin – ein Abbauprodukt von Aminosäuren – und entsteht in unserer Nahrung aus dem Abbau der Aminosäure Histidin. Histidin ist Bestandteil fast aller pflanzlichen und tierischen Lebensmittel.

Der Umwandlungsprozess von Histidin wird als Decarboxylierung bezeichnet und findet bei allen Lebensmitteln statt, an deren Entstehung oder Reifung Mikroorganismen beteiligt sind. Histamin wird also keinem Lebensmittel von außen hinzugefügt, sondern entsteht als Abbauprodukt von Histidin.
Lebensmittel, an deren Reifung Mikroorganismen beteiligt sind, sind etwa Milchprodukte, wie Käse und Joghurt, Sauerkraut, alkoholische Getränke (Wein, Bier) und bei gesalzenen oder geräucherten Wurstwaren.

Histamin in Nahrungsmitteln durch Lagerung und Alterung

Auch ohne Beteiligung von Mikroorganismen kann Histamin in Nahrungsmitteln entstehen – im Rahmen der Lagerung und Alterung. Je höher der Histidingehalt von Nahrungsmitteln ist, desto mehr Histamin kann durch den Abbau der Aminosäure entstehen. Gerade Fleisch und Fisch sind dafür bekannt. Frisches Fleisch und fangfrischer Fisch sind nahezu histaminfrei. Werden diese Nahrungsmittel aber lange und unsachgemäß gelagert, so bildet sich Histamin. Je nach Dauer der Lagerung kann so ein eigentlich histaminfreies Nahrungsmittel eine echte Histaminbombe werden.

 


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