Schokolade, Himbeere

Richtig ernähren bei einer Histamin-Intoleranz!

Eine Histamin-Intoleranz betrifft circa 15% aller Menschen – ist also gar nicht so selten. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle, wie man am Besten damit umgehen kann.

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Was ist Histamin und was bewirkt es?

Histamin kommt in geringen Mengen natürlicherweise in sehr vielen Lebensmitteln vor: es entsteht beim Um- und Abbau von Eiweißen. Mehr darüber erfährst du hier:

Normalerweise kann der Körper mit größeren Mengen Histamin gut fertig werden, bei empfindlichen Menschen jedoch kann es zu unterschiedlichen Beschwerden kommen. Bei einer Histamin?intoleranz kann es zu Hautausschlägen, Verdauungsproblemen und anderen Symptomen kommen.

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Histamin-Intoleranz testen

Die sicherste Methode, eine Histamin?intoleranz festzustellen, ist die Eliminationsdiät, bei der über 4 Wochen hinweg alle histaminreichen und freisetzenden Lebensmittel gemieden werden. Bestätigt sich der Verdacht, weil die Symptome ausbleiben, kann die Diagnose durch einen Provokationstest überprüft werden. Dabei werden absichtlich stark histaminhaltige Lebensmittel verzehrt.

Histamin-Intoleranz

Ernährung und Therapie bei Histamin-Intoleranz

Die effektivste Behandlung einer Histamin-Intoleranz ist eine Umstellung der Ernährung. Durch eine histaminarme Ernährung bessern sich die Symptome nachhaltig oder verschwinden sogar ganz. Üblicherweise kann eine Besserung schon nach zwei Wochen festgestellt werden. 

Achtung bei histaminhaltigen Medikamenten!

Allerdings soll nicht nur auf eine histaminarme Ernährung geachtet werden, es sollten auch keine histaminhaltigen Medikamente konsumiert werden. Wenn also der Bedarf nach einer Medikation besteht, am besten vorab mit dem medizinischen Personal über die Histamin-Intoleranz sprechen, um falscher Medikation vorzubeugen.

Prinzipiell sind Lebensmittel, die mit Hilfe von einer Bakterien- oder Hefekultur hergestellt oder genießbar gemacht werden, sehr histaminhaltig. 

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Sauerkraut
  • Sojasauce
  • (Weiß-)Bier

Neben dem natürlichen Histamingehalt in Lebensmittel kann Histamin auch durch den Abbau der Aminosäure Histidin entstehen. Deshalb soll vor allem bei Fisch-, Fleisch- und Milchprodukten sehr genau auf sachgemäße Lagerung und gute Qualität geachtet werden. 

Eine genaue Auflistung aller Lebensmittel, die du vermeiden solltest, findest du hier

Damit du noch einen groben Überblick erhältst, haben wir dir die wichtigsten geeigneten und ungeeigneten Lebensmittel hier nochmal zusammengefasst:

Geeignete und ungeeignete Lebensmittel

Histaminarme LebensmittelHistaminreiche Lebensmittel
Fleisch/FischFrisches/tiefgefrorenes Fleisch; Fischsorten wie Dorsch, Seelachsgeräuchertes, mariniertes Fleisch, Leber, Schalentiere, Salami
MilchprodukteFrische Milch, Joghurt, Buttermilch, Kefir, Goudalang gereifter Käse (Parmesan, Camenbert, Emmentaler,…)
GetreideprodukteBrot, Getreideflocken, Reis, NudelnBackwaren mit Zusatzstoffen, Fertigbackmischungen
Obst/GemüseMelone, Heidelbeeren, MangoKartoffeln, Salat, KohlZitrusfrüchte, Ananas, BananeTomaten, Sauerkraut, Spinat
GetränkeKaffee, Tee, WasserSchwarztee, Brennesseltee, Tomatensaft
Lebensmitteltabelle

Mehr Tipps zum Nachmachen findest du hier: 


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