Frauen in Abendkleidern stoßen mit Weingläsern an

Alkohol trinken trotz Histamin­intoleranz: Was du wissen solltest!

Wer empfindlich auf Histamin reagiert, sollte mit Alkohol vorsichtig umgehen, da dieser innerhalb kürzester Zeit zu Problemen führen kann. Mehr als 50% der von Histaminunverträglichkeit Betroffenen geben Alkohol als Auslöser von Beschwerden an.

Alkohol als “Histaminbombe”

Alkohol ist ein „Histaminliberator“. Das bedeutet, dass durch Alkohol die Freisetzung von körpereigenem Histamin zusätzlich gefördert und beschleunigt wird. Histamin ist an und für sich ein natürlicher Stoff, der nicht nur in Lebensmitteln vorkommt, sondern auch vom Körper selbst hergestellt wird. Als Botenstoff erfüllt er im menschlichen Organismus wichtige Aufgaben. Ein Histaminüberschuss überfordert den Körper allerdings, was zu einer Vielzahl an Beschwerden führen kann. 

Dazu gehören unter anderem: 

  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Verdauungsbeschwerden 
  • laufende Nase 

In unserem Artikel zum Thema Histaminintoleranz Symptome findest du noch weitere Informationen dazu.

Alkohol blockiert Diaminoxidase

Alkohol hat zudem auch die Eigenschaft, das histaminabbauende Enzym Diaminoxidase (kurz DAO) zu blockieren. Ohne diese Enzymaktivität kann das Histamin im Dünndarm nicht ordnungsgemäß abgebaut werden, weshalb es leichter in die Blutbahn gelangt. Darüber hinaus erhöht Alkohol die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (wird auch Leaky Gut Syndrom genannt), was wiederum zu einer vermehrten Aufnahme von Histamin in den Organismus führt. 

Frau trinkt Rotwein und sitzt bei Essen mit Kerze

Lange Lagerung und große Mengen vermeiden

Wer nur eine leichte Histaminintoleranz hat, darf sich hin und wieder ein Schlückchen Alkohol genehmigen. 

Da der Histamingehalt je nach Jahrgang und Marke stark schwanken kann, sind manche Getränke für histaminempfindliche Menschen geeignet. Allerdings muss auf die Menge geachtet werden: ganz nach dem Motto „die Dosis macht das Gift“

Grundsätzlich gilt, je länger ein Produkt gereift ist, desto mehr Histamin enthält es. Bei Alkohol bedeutet das, auf lang gelagerte Rotweine, Champagner, Portwein, Auslese, Sherry und Weißbier eher zu verzichten. Besser verträglich sind leichte Biersorten oder ein leichter Weißwein, den man zusätzlich noch mit Mineralwasser spritzen kann.Empfindlicheren Menschen ist aber geraten, prinzipiell eher auf alkoholische Getränke zu verzichten und lieber einen antialkoholischen Cocktail den Abend zu genießen.

Mit Alkohol histaminreiches Essen meiden

Wer aber mal mit einem Gläschen anstoßen will, sollte jedenfalls die Menge im Auge behalten und darauf achten, nicht zusätzlich noch histaminreiche Lebensmittel zu essen. 

Hier haben wir dir noch kompakt zusammengefasst, welche Alkoholsorten besser, und welche weniger gut geeignet sind: 

Besser verträglicher AlkoholNicht so gut verträglicher Alkohol
gespritzter WeißweinRotwein
klarer Alkohol (Schnaps, Vodka,…)Weißbier
leichte BiersortenChampagner

Du bist dir noch nicht 100% sicher, ob du wirklich unter einer Histamin-Intoleranz leidest? Mit dem Selbsttest von kiweno kannst du das ganz leicht überprüfen!

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