Was ist Sorbitintoleranz?

Sorbit gehört, genauso wie Mannit, Xylith oder Lactit, zur Gruppe der Zuckeralkohole. In natürlicher Weise kommt Sorbit vor allem in Kernobst vor. Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pflaumen und Pfirsiche enthalten größere Mengen an Sorbit sowie auch Weintrauben und Rosinen. Auch in der industriellen Lebensmittelverarbeitung findet Sorbit als Zuckeraustauschstoff Verwendung.

Leidet man an einer Sorbitmalabsorption so liegt ein ähnliches Problem wie bei der Fructoseintoleranz vor. Im Dünndarm wird Sorbit nicht planmäßig verarbeitet und verursacht somit im Dünndarm eine Gasbildung sowie die Entstehung von kurzkettigen Fettsäuren.

Die Symptome bei einer intestinalen (auf den Darm bezogenen) Fructose- und Sorbitintoleranz sind sehr ähnlich: Bauchkrämpfe, Sodbrennen, Blähungen, Durchfall. Getestet werden diese beiden Unverträglichkeitsformen mit einem Atemgastest, der den im Dickdarm entstandenen Wasserstoff misst.

Ein kleiner Trost: Diese beiden Intoleranzen richten im Darm keine bleibenden Schäden an, sodass auch wenn einmal zu viel Fruchtzucker oder Sorbit gegessen wird, nicht längerfristige gesundheitliche Probleme entstehen können.


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lactose test Der Test zur Fest­stellung von Laktose­intoleranz

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