Der Hype um Nahrungsmittel­unverträglich­keiten

Was steckt hinter dem Hype um Nahrungsmittel­unverträglichkeiten und warum gewinnt dieser gerade jetzt an Bedeutung? Die Gründe dafür sind einfach zu erklären:

Das Gesundheitsbewusstsein ist rasant gestiegen

Das Gesundheitsbewusstsein in der westlichen Welt ist rasant gestiegen. Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesündere Lebensweise, informieren sich aktiv über Themen, welche die Gesundheit betreffen und investieren bewusst in ihr Wohlbefinden. Wurden früher Beschwerden, wie chronische Magen-Darm-Schmerzen, ständige Kopfschmerzen oder Leistungsschwäche als gegeben hingenommen, besteht heute bei vielen Betroffenen das Bewusstsein und Interesse, die Ursachen für diese Probleme zu finden. Auch die Schulmedizin ist in den letzten Jahren einen großen Schritt vorangekommen. Anstatt Symptome durch Medikamentenzufuhr lediglich zu bekämpfen, wird heute viel mehr nach den Ursachen geforscht. Die Ursachen gesundheitlicher Beschwerden werden stärker in Zusammenhang mit unserer Ernährung gesetzt. Ein weiterer wichtiger Aspekt, warum Unverträglichkeiten häufiger diagnostiziert werden.

Die steigende Zahl der an Nahrungsmittel­unverträglichkeiten Betroffenen löst eine Kettenreaktion aus

Je mehr Menschen ihre Ernährung umstellen, desto mehr fällt es Menschen im Umfeld der Betroffenen auf – bis auch die Industrie und Gastronomie darauf reagiert. Während früher Betroffene ihre Lebensmittel in Reformhäuser erwarben, sind heute die meisten Produkte für Menschen mit Unverträglichkeiten in gewöhnlichen Supermärkten zu finden. Das Resultat: Nicht-Betroffene werden neugierig und beginnen sich bewusster und kritischer mit ihrer Ernährung auseinander zu setzen.

Fakt: Es gibt mehr Menschen mit Unverträglichkeiten als früher

Die Ursache liegt in den geänderten Umwelt- und Lebensbedingungen: Die Verwendung von Zusatz- und Konservierungsstoffen, der Konsum hoher Mengen an Salz und Zucker, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, dauerhafter Stress, hastige Essgewohnheiten und die Einnahme von Antibiotika und anderen Medikamenten greifen die sensible Darmschleimhaut an. Die Darmschleimhaut wird strapaziert und gerät ins Ungleichgewicht – der Nährboden für die Entstehung von Nahrungsmittel­unverträglichkeiten.


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