Kiweno holt bei Show 7 Mio. Euro – 30.03.2016

30.03.2016

Nach der Vorstellung der Geschäftsidee in der österreichischen Fernsehshow „2 Minuten, 2 Millionen“ sicherte sich die Tiroler Bene-Eat GmbH Investments von SevenVentures Austria und 7NXT. Mit sieben Mio. Euro wurde die höchste je in der Show vergebene Summe erreicht.

Das Kerngeschäft der Bene-Eat GmbH sind Selbsttests zu Nahrungsmittel­unverträglichkeiten, die unter dem Namen Kiweno vertrieben werden. Daniel Zech von SevenVentures Austria begründet die Beteiligung an dem 27-köpfigen Start-up wie folgt: „Kiweno löst ein Problem, das einen großen Teil der Bevölkerung betrifft und bietet eine Lösung, die das Leben für viele Menschen verbessert. Ein exzellentes Gründerteam sowie Business Angels im Gesundheitsmarkt waren Gründe für dieses Rekord-Investment über unsere im Privatsender Puls 4 laufende Show .“ Sowohl 7NXT als Lead-Investor als auch SevenVentures Austria sind Beteiligungstöchter der deutschen ProSiebenSat.1-Gruppe, zu der auch der Showproduzent Puls 4 TV GmbH & Co KG gehört. Zech machte deutlich, dass solcherlei Beteiligungen in Zukunft öfter über die Bühne gehen sollen: „Mit diesem Investment in Österreich und Deutschland haben wir ein erstes Ausrufezeichen für weitere grenzüberschreitendende TV Media Deals in B2C Unternehmen gesetzt.“ SevenVentures stellt seinen Portfolio-Unternehmen finanzielle Mittel und Werbezeiten gegen eine individuelle Firmen- oder Umsatzbeteiligung zur Verfügung, 7NXT ist auf Gesundheits-, Fitness- und Ernährungs-Start-ups spezialisiert. Um Umsatz und Unternehmenswert zu steigern werden künftig auf den TV-Kanälen der ProSiebenSat.1 Gruppe vermehrt TV-Spots von Kiweno in Österreich und Deutschland zu sehen sein. Sechs Mio. Euro des Budgets sind für den deutschen Markt eingeplant, eine Million Euro für Österreich.
Das Start-up rund um Mitgründerin und Geschäftsführerin Bianca Gfrei gibt 26% der Firmenanteile ab. Da die Beteiligung von SevenVentures Austria und 7NXT höher gewichtet wird, liegt die Bewertung des Start-ups indes deutlich unter den naheliegenden 27 Mio. Euro. Bereits seit 2015 sind die Business Angels Hansi Hansmann und Rudolf Semrad eigenen Angaben zufolge mit einem „mittleren sechsstelligen” Betrag an Kiweno beteiligt. Dafür hatten sie rund 20% der Firmenanteile bekommen.
Neben Selbsttests für Lebensmittelunverträglichkeiten verkauft Kiweno online auch einen Test, der eine Histamin­intoleranz bestätigen oder ausschließen kann. In jedem Fall schickt der Kunde eine Blutprobe ein, die in einem deutschen Labor ausgewertet wird. Die Testergebnisse werden dem Kunden über einen Online-Account zur Verfügung. Dort gibt es auch kundenspezifische Gesundheits- und Ernährungstipps. Die Selbsttests kosten derzeit zwischen 40 und 100 Euro.
© medtech-zwo.de/ml

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