Die Zukunftsfrauen – 02.07.2015

02.07.2015

FORBES Austria zeigt zwölf Start-ups mit weiblicher Note: Neue Arbeitswelten, Tabubrüche, Gesundheit, Umwelt und Soziales stehen im Fokus der Gründerinnen.

In Sachen Gender Diversity ist in der Start-up-Community noch Luft nach oben. Nach wie vor lesen sich die “klassischen” Profile ihrer Vertreter nämlich so: 35 Jahre alt, Universitäts- oder FH-Abschluss in Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaften oder IT, und – natürlich – männlich. Nur rund 20 Prozent der Start-up-Gründer sind weiblich, heißt es in Studien. Und die Suche nach den Ursachen für dieses Phänomen endet allzu rasch in der Vorurteilsecke: zu wenig risikofreudig, zu mutlos, zu emotional. Die Liste der Argumente scheint endlos und ist seit Jahren unverändert.
Ein genauer Blick auf jene Überzeugungstäterinnen, die den Sprung ins Risiko – trotz 90-prozentiger Chance, zu scheitern – dennoch gewagt und Besserwisser Lügen strafen wollen, lohnt sich also.

Mitten im Leben
FORBES Austria hat exemplarisch Start-up-Unternehmen eingeladen, in die bereits investiert wurde, und ihre Gründerinnen nach Ursprung und Ziel ihrer Ideen befragt. Das Gros der Themen kommt – nicht wenig überraschend – mitten aus dem Leben, ist häufig sozioökonomisch getrieben. Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umwelt, Dienstleistung und Arbeit, Soziales und Bildung – alles Zukunftsthemen, oft mit überraschenden Zugängen, alle mit reichlich Potenzial. Aber lesen Sie selbst…

Kiweno
Dem “Ki” auf die Sprünge helfen

Entstanden ist die Idee aufgrund eigener Nahrungsmittel­unverträglichkeiten. Bianca Gfrei suchte den Mediziner Roland Fuschelberger auf, der ihr ihre Unverträglichkeiten erklärte und Ernährungsalternativen vorschlug. Gfrei erkannte die Marktlücke: “Nahrungsmittel­unverträglichkeiten betreffen viele Menschen”, die Behandlungsmöglichkeiten seien aber eingeschränkt. kiweno (leitet sich ab von “Ki”, chinesisch für Lebensenergie, und “we know”) schließt diese Lücke auf ungewöhnliche Art: “Wir bieten labordiagnostische Nahrungsmittel­unverträglichkeitstests als Selbsttests an”, erklärt Gfrei. Der Kunde schickt seine Blutprobe (funktioniert wie bei der Blutzuckermessung) an kiweno, diese wird an das zweitgrößte Labor im deutschsprachigen Raum weitergeleitet. Postalisch kommt der Befund nach Hause – und zwar “so aufbereitet, dass ihn jeder versteht”. Zusätzlich gibt es Ernährungs- oder Therapieempfehlungen und Einkaufshilfen; eine App ist in Arbeit. kiweno will die Möglichkeit bieten, wichtige Säulen der eigenen Gesundheit besser zu verstehen und Notwendiges einfach zu verändern.

Investoren:
Hansi Hansmann, Rudi Semrad
kiweno.com

FORBES Austria

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