Das sind Österreichs beste Unternehmerinnen 2016 – 28.01.2016

28.01.2016

Das WirtschaftsBlatt hat mit Frau in der Wirtschaft die besten Unternehmerinnen des Landes in vier Kategorien gekürt: Start-up, Innovation, Export und Lebenswerk.


Wien. Vorhang auf für die besten Unternehmerinnen des Jahres. Zum zweiten Mal hat das WirtschaftsBlatt zusammen mit Frau in der Wirtschaft/WKÖ den Unternehmerinnen-Award vergeben. Unterstützt wird er auch von der Wiener Städtischen Versicherung und Skoda Österreich.“Mit dem Award wollen wir die Erfolge der Unternehmerinnen sichtbar machen. Denn viele Menschen wissen gar nicht, dass bereits jedes dritte Unternehmen in Österreich von einer Frau geführt wird“, betont WirtschaftsBlatt-Chefredakteurin Eva Komarek. „Wir vergeben den Unternehmerinnen-Award in vier Kategorien, um aufzuzeigen, wie vielfältig und breit die weibliche Wirtschaft aufgestellt ist.“ Alle Preisträgerinnen bekommen ein wertvolles Kunstwerk der Künstlerin Berenice Darrer. Der Preis wurde von der Galerie Hilger gestiftet.

Die Preisträgerinnen

Die Siegerin in der Kategorie Start-up: Bianca Gfrei, geschäftsführende Gesellschafterin der Kiweno GmbH. Kiweno ist ein Health-Tech-Start-up, das einen labordiagnostischen Nahrungsmittel­unverträglichkeitstest zur Heimanwendung entwickelt hat. Ein paar Tropfen Blut reichen, um 70 Unverträglichkeiten abzutesten. Das Ergebnis kann auf dem Kiweno-Onlineportal nur wenige Tage später eingesehen werden.

Wolena-Chefin Andrea Hager ist Siegerin in der Kategorie Innovation. Sie verkauft Naturschlafsysteme. Hergestellt werden Decken, Polster und Matratzenauflagen. Hager verwendet wärmende Schafwolle und kühlende Hanffasern, die aufwendig zu einem Vlies verarbeitet werden. Jedes Schlafsystem ist individuell, Lattenrost und Matratze sind auf Person und Gewicht austariert.

Siegerin in der Kategorie Export ist Felicitas Kohler, Eigentümerin der Planlicht GmbH& Co KG. Planlicht produziert in Vomp hochwertige Leuchten und Lichtsysteme. Die Exportquote beträgt bereits 70 Prozent-und hat sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Hauptmärkte sind Deutschland und Frankreich. Der Familienbetrieb ist in der zweiten Generation und hat 160 Mitarbeiter.

Die Kategorie „Besondere unternehmerische Leistung“ würdigt Helga Marzek für ihr Lebenswerk. Marzek ist Spezialist für Etiketten und Faltschachteln in Zentral-und Osteuropa. Seit 60 Jahren ist das Familienunternehmen im Weinetikettengeschäft präsent, die gesamte Winzerelite Österreichs ist Kunde. Genauso lange ist Helga Marzek im Unternehmen. Die Weinetiketten-Chefin kennt praktisch jeden ihrer rund 8000 aktuellen Kunden namentlich. (hp)

WirtschaftsBlatt

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