Das kann kiweno – 06.07.2015

06.07.2015

Health-Tech-Start-up revolutioniert Gesundheitsmarkt

Bianca Gfrei ist 25 Jahre jung und Start-up-Unternehmerin. Jahrelang litt die gebürtige Tirolerin an Bauchschmerzen und Müdigkeit und pilgerte von Arzt zu Arzt, bis sie schließlich in Dr. Roland Fuschelberger, Facharzt für Innere Medizin und Spezialist für Nahrungsmittel­unverträglichkeiten, den Arzt ihres Vertrauens gefunden hat. Ursache für ihre Leiden: Nahrungsmittelintoleranz. Aus eigener Betroffenheit entwickelte die 25-Jährige in Zusammenarbeit mit Dr. Fuschelberger und seinem Sohn Robert “kiweno”, eine Online-Plattform zu genau diesem Thema. Bereits jetzt können alle Features auch am Smartphone genutzt werden, eine eigens entwickelte App wird im Herbst gelauncht. Das Ziel: Kiweno hilft den Usern dabei, ihre eigene Ernährung zu verstehen, zu managen und zu optimieren.

Wie Ernährung beeinträchtigt
“Vier von zehn Personen leiden an Nahrungsmittel­unverträglichkeiten. Dabei handelt es sich um keine allergische Reaktion auf Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel”, betont Dr. Roland Fuschelberger, der bereits 15 Jahre Spezialist auf diesem Gebiet ist und bereits früh die Idee für einen Selbsttest hatte. “Bei Allergien kommt es zu sofortigen Reaktionen, wie beispielsweise Ausschlägen bis hin zur Atemnot. Bei Intoleranzen hingegen treten meist Spätreaktionen auf, die sich unterschiedlich äußern.”
Die Darmschleimhaut trägt maßgeblich zu unserer Gesundheit bei. 70 Prozent aller Immunzellen sind hier lokalisiert. Wird die Darmschleimhaut durch Umwelteinflüsse, Medikamente, Stress oder ungünstige Zusatzstoffe in Lebensmitteln geschädigt, wird sie undicht, eine Nahrungsmittel­unverträglichkeit entsteht. Verzichtet man auf Nahrungsmittel, die diese Reaktion begünstigen, kann sich die Darmschleimhaut regenerieren und die Unverträglichkeit sogar komplett verschwinden.

Das Prinzip: Selbsttest
Die Logik dahinter ist einfach und leicht verständlich. Online unter www.kiweno.com und in ausgewählten Apotheken ist das kiweno-Kit erhältlich. Mittels beiliegendem Selbsttest werden wenige Blutstropfen entnommen (Anleitung S. 52) und in einem mit Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer beschrifteten Heparin-Röhrchen eingeschickt. Die Probe wird anschließend von Experten mittels standardisiertem Testverfahren auf die Verträglichkeit
70 verschiedener Nahrungsmittel getestet. Nach wenigen Tagen werden Sie per Mail oder SMS informiert, wenn Ihr Testergebnis online ist. Registrieren Sie sich auf kiweno.com. Das für Sie gültige Passwort finden Sie in Ihrem kiweno-Set.
Tägliche Tipps und auf Sie abgestimmte Empfehlungen warten. “Ich bin kein Arzt, der Tabletten verschreibt, vielmehr sind wir Begleiter, die helfen, Essgewohnheiten positiv zu verändern”, so Dr. Fuschelberger, medizinischer Leiter bei kiweno. Ab Ende Juni geht kiweno online. Gesund&fit hat mit Gründerin und CEO Bianca Gfrei über das Produkt und persönliche Hintergründe gesprochen. Lesen Sie hier das Interview.

Wann ist Ihnen die Idee zu kiweno gekommen und was ist Ihr persönlicher Hintergrund?
Bianca Gfrei: Aus eigener Betroffenheit habe ich mich mit dem Thema Nahrungsmittel­unverträglichkeiten beschäftigt. Ich habe längere Zeit an Bauchschmerzen gelitten und mich nach dem Essen unwohl gefühlt. Nach einem langen Ärztemarathon bin ich schließlich zu Dr. Fuschelberger gekommen, der erstmals auf Unverträglichkeitene getestet hat. Dabei kam heraus, dass ich eine Gluten- und Milcheiweißunverträglichkeit habe, und ich habe, und ich habe diese Produkte dann konsequent vermieden – ein großer Unterschied war bereits nach kurzer Zeit festzustellen. Ich habe das Problem erlebt, wir haben daran gearbeitet und daraus ist das Unternehmen entstanden.

Wer genau ist die Zielgruppe von kiweno? Könnte es eigentlich jeden betreffen?
Gfrei: Genau. Da jeder von uns isst, ist kiweno für jeden relevant. Damit Nahrung Energie und Wohlbefinden schenkt, ist es wichtig zu wissen, welche Lebensmittel einem individuell guttun. Übrigens: Gesund ist nicht gleich verträglich! Vorrangig sprechen wir Menschen an, die ernährungsbedingte Beschwerden haben, so wie ich sie hatte. Außerdem haben wir viele Kunden, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten oder Gewicht optimieren wollen.

Sprich, kiweno schenkt Lebensqualität?
Gfrei: Stimmt. Wir unterscheiden uns von Ärzten, da wir mit kiweno die Menschen begleiten können. Medizinische Informationen werden verständlich gemacht. Mit unseren Features unterstützen wir Menschen dabei, am Ball zu bleiben. Dennoch raten wir bei anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden sicherheitshalber einen Arzt zu konsultieren.

Wie wird es weitergehen?
Gfrei: Wir haben einen sehr edukativen Ansatz und möchten, dass Menschen ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen. Wir hoffen, mit kiweno vielen Menschen helfen zu können, ihre Ernährung und ihre Gesundheit zu verstehen. Natürlich sind stetig laufende Optimierungen geplant, wie beispielsweise ein Barcode-Scanner, mit dem Sie im Supermarkt Ihre Produkte scannen und der Ihnen sofort anzeigt, ob das Lebensmittel für Sie geeignet ist.
Gesund&fit wünscht Bianca Gfrei viel Erfolg mit kiweno!

Gesund&fit


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