2 Minuten 2 Millionen: Kiweno erhält 7 Millionen Euro – 29.03.2016

29.03.2016

Kiweno bietet Selbsttests für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten an. In der Puls4-Show „2 Minuten 2 Millionen“ erhält das Start-up die Rekordsumme von 7 Millionen Euro.

7 Millionen Euro wurden laut Puls4 noch nie bei irgendeiner Start-up-TV-Show auf der Welt in ein Unternehmen investiert. Nun ist es soweit. Am Dienstagabend wurde die Rekordsumme bei „2 Minuten 2 Millionen“ an das Tiroler Gesundheits-Start-up Kiweno vergeben. 7NXT, die Beteiligungstochter der Sendergruppe ProSiebenSat.1 und das Investmentunternehmen 7ventures sichern sich damit gemeinsam einen Anteil von 26 Prozent an Kiweno.

Expansion
Das Geld will Kiweno für die mediale Bewerbung seiner Expansion nach Deutschland verwenden. „Wir sehen uns als internationales Start-up“, meint Kiweno-Mitbegründerin und CEO Bianca Gfrei. „Österreich ist super, um in den Markt einzusteigen, aber es war von Anfang an klar, dass wir die Grenzen überschreiten wollen.“ Über das neue Investment freue sich das Team enorm. „Damit sind wir für längere Zeit gut abgesichert und können mal operativ arbeiten und unser Geschäft voranbringen.“

Selbsttests
Kiweno bietet Selbsttests für Privatpersonen an. Dabei werden daheim Blutproben entnommen und an Kiweno zurückgeschickt. Das Start-up überprüft die Proben auf Unverträglichkeiten, liefert die Resultate über einen privaten Online-Zugang und bietet Ernährungstipps. Im Juni 2015 erfolgte der Marktstart. Im November 2015 gewann Kiweno den futurezone Award in der Kategorie Start-up des Jahres powered by ORFTVthek.

Mehrere Preise
Das von Bianca Gfrei gemeinsam mit Robert Fuschelberger (COO), Roland Fuschelberger (medizinischer Leiter) und Georg Molzer (CTO) gegründete Unternehmen wird bereits seit Längerem von den heimischen Start-up-Investoren Hansi Hansmann und Rudi Semrad begleitet. Neben dem futurezone Award konnte Kiweno bereits mehrere andere Preise ergattern.
„Sind am Zahn der Zeit“
„Seit Juni 2015 haben wir von vier auf 28 Mitarbeiter zugelegt. Wir haben mittlerweile drei Standorte und auch unsere Umsätze haben sich sehr erfreulich entwickelt. Es läuft alles sehr gut“, meint Gfrei zur futurezone. Kiweno spreche ein populäres Thema an. „Viele Menschen haben ein Bedürfnis nach Klarheit in ihrer Ernährung. Wir sind da absolut am Zahn der Zeit und bekommen sehr gutes Feedback.“
Neben dem finanziellen Erfolg bei „2 Minuten 2 Millionen“ erhofft sich Gfrei auch eine gewisse Werbewirkung. „Hoffentlich werden auch außerhalb Österreichs durch unseren TV-Auftritt noch bekannter.“

futurezone


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